Wie du viel Inhalt in kurzer Zeit aufnehmen kannst..

Es gibt so viele interessante und lesenswerte Bücher. Ich persönlich lese jeden Abend. Allerdings benötigt das viel Zeit und es gibt so Vieles auf meiner Leseliste.

Einerseits gibt es die Schnell-Lesetechnik wie beispielsweise Skimming (nicht jedes einzelne Wort lesen). Mir persönlich hilft Skimming aber nur, wenn ich einen Eindruck vom Inhalt erhalten möchte. Ein ganzes Sachbuch mit dieser Technik zu lesen ist allerdings viel zu oberflächlich und zu anstrengend.

Dieser Meinung ist auch Spritz. Einzelne Worte wegzulassen, kann bei Sachbüchern zu Verwirrung führen. Auch die Fokussierung auf Zeilen ist anstrengend, man verliert sich darin zu schnell. Spritz zeigt deshalb nur das einzelne Wort in einem Raster an. Dadurch muss man beim Lesen die Augen nicht bewegen, was Anstrengung und Zeit spart. Einzelne Buchstaben werden rot markiert, damit das Wort schneller aufgenommen werden kann. Es braucht etwas Übungssache, ist aber schon nach kurzer Zeit sehr effektiv. Spritz kann für Webseiten oder E-Books eingesetzt werden.

Wer gerne gemütlich Lesen aber dennoch mehr Inhalte verinnerlichen will, dem sei ein Dienst wie getAbstract empfohlen. GetAbstract ist ein Zusammenfassungportal, das 5-Seitige Kurzfassungen von Businessbüchern bietet. Diese sind von erfahrenden Wirtschaftsjournalisten formuliert. Der Dienst hilft somit, die Kernidee eines Buches schnell und einfach zu erfassen.

Diese drei Techniken helfen dir, ein Buch oder ein Text schneller aufzunehmen. Wofür du dich entscheidest, sei dir überlassen. Ich persönlich nehme es gerne gemütlich beim Lesen. Applikationen wie Spritz haben aber durchaus ihr Potential, ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Dienste wie GetAbstract finde ich ebenfalls interessant, für meine Ansprüche aber noch zu teuer.

Dr. Fone – mein Datenretter in der Not

Letztens kam ich in eine Situation, in der ich gelöschte Daten auf dem iPhone unbedingt wieder benötigte. Da ich mit den Backups ziemlich nachlässig bin (zumindest führe ich nur sehr unregelmässig komplette Backups durch), stellte ich mir das ganze ziemlich kompliziert vor. Doch ich lag falsch.

Wie im digitalen Zeitalter üblich, habe ich zuerst nach meinem Problem gegooglet und bin dadurch auf das Programm “Dr. Fone” von Wondershare gestossen. Es tönte ziemlich vielversprechend und heute kann ich sagen – das ist es auch.

Das Programm ist so deppensicher, dass ich es gar nicht erst erklären muss. Nur kurz soviel dazu: Es gibt die Möglichkeit den Backup aus iTunes wiederherzustellen (was in meinem Fall sinnlos war) oder direkt die Daten vom iPhone zu laden. Einmal kurz die Testversion heruntergeladen, iPhone angeschlossen, kurz warten und schon werden sämtliche Daten aufgelistet. Da tauchten Sachen auf, die ich gar nicht mit meinem aktuellen Smartphone produziert habe. Dr. Fone zeigt sämtliche Daten an. Dazu gehören Fotos, SMS Nachrichten, Kontakte, Anrufverläufe, Videos und vieles mehr. Es gibt auch eine kostenpflichtige Version für Dr. Fone. Wer allerdings nicht regelmässig Bedarf hat, gelöschte Daten wieder herzustellen, der ist mit der Gratisversion bestens bedient.

Wondershare hat auch noch andere Programme, wie beispielsweise “MobileTrans” zum Übertragen von Daten zwischen iOS und Android oder “TidyMyMusic“, um die iTunes Bibliothek aufzuräumen. Diese habe ich allerdings nicht ausprobiert, tönen aber ebenfalls wie kleine Alltagsretter.

Alltagsfragen? WikiHow liefert Antwort.

Hast du dich schon einmal gefragt, wie man einen Cosmopolitan zubereitet, einen Kreis häkelt, eine Frau anspricht oder mit dem Terminal umgeht?

Antworten auf diese und viele weitere Fragen bietet WikiHow. Die Seite bietet Anleitungen zu sämtlichen Themengebieten und lädt zum Verweilen ein. Einige Anleitungen sind zum Schmunzeln, andere wirklich hilfreich. Ich habe so beispielsweise gelernt, wie man eine Traceroute ausführt.

Verzichte einige Minuten auf dein Smartphone und schenke Trinkwasser!

Die Fastenzeit hat begonnen. Doch was bedeutet Fasten für uns überhaupt? Mittlerweile sind wir Verzicht gar nicht mehr gewohnt. Aufs Smartphone zu verzichten, das kann weh tun.  Die neue Spendenkampagne von Unicef lehrt uns wieder wie sich Fasten anfühlt – und das für einen guten Zweck!

Für jede 10 Minuten Verzicht auf das Smartphone, spendet der Sponsor Giorgio Armani einen Tag sauberes Trinkwasser. Für Android gibt es eine App “Unicef Tap Project”. Mitmachen kann man aber auch über die Seite www.uniceftapproject.org. Einfach auf den Link klicken, Smartphone auf den Tisch legen und warten. Wer möchte, kann selbstverständlich auch Geld überweisen.

Da der Bildschirm stets leuchtet, empfehle ich das Smartphone an eine Stromquelle anzuschliessen. Meiner Ansicht nach eine sehr schöne Kampagne, die unbedingt unterstützt werden sollte und nur noch bis zum 31. März läuft. Ich habe bereits 11:32 Stunden geschafft – wie viel schaffst du?

Google Helpouts: Bekomme echte Hilfe, von echten Menschen, in Echtzeit

Google hilft bekanntlich bei sämtlichen Alltagsfragen. Durch das neue Modul Google Helpouts werden neu aber nicht nur Suchresultate angezeigt, sondern Fachleute vermittelt.

Hilfe findet sich in sämtlichen Lebensbereichen wie Kunst und Musik, Computer und Elektronik, Kochen, Bildung und Karriere, Mode und Beauty, Fitness und Ernährung, Gesundheit sowie Heim und Garten. Die Beratungen finden über Video-Chat statt und dauern ca. 15-30 Minuten. Je nach Expertenangebot kostet die Dienstleistung einen Minutenpreis oder eine Pauschale. Gerade jetzt in der Startphase gibt es auch viele freiwillige Fachleute, die ihr Wissen aus Experimentierfreude kostenlos teilen. Zu den Fachleuten zählen sowohl Unternehmen als auch Private.

Der Vorteil von Google Helpouts gegenüber üblichen Videotutorials ist die direkte Interaktion mit dem Experten. Dies bedeutet natürlich auch, dass Berührungsängste gegenüber fremden Personen hier fehl am Platz sind.

Wer Google Helpouts nutzen möchte, muss in die Google-Welt eintauchen. Für die Nutzung ist ein Google-Plus-Konto notwendig, Gespräche werden im Google Drive archiviert und die Bezahlungen finden mittels Google Wallet statt.

 

Katastrophenhilfe mit Twitter

Dank Social Media eröffnen sich neue Wege für Unterstützung von Opfern in Katastrophengebieten. So ist es nun möglich auch ohne finanzielle Hilfe einen Beitrag zur Verbesserung der Lage zu leisten.

iPhone mit einer Kategorisierung des Twitterposts durch MicromappersEin zentrales Mittel für Hilfskräfte sind Karten mit Hinweisen auf die Infrastruktur. Darauf sind die schwer betroffenen Schadensgebiete sowie unbefahrbare Strassen markiert. Derartige Informationen sind besonders wichtig für Helfer, um effizient am richtigen Ort mit den benötigten Mitteln unterstützen zu können. Da das Telefonnetzwerk in Tacloban bereits wieder funktioniert, ist das soziale Netzwerk Twitter wichtige Informationsquelle. Problematisch ist hierbei die relevanten Informationen aus der Nachrichtenflut zu filtern.

 

Und genau hier setzt die Hilfe ein. Durch sogenannte “digital humanitarian volunteers” werden Tweets nach Thema und Relevanz analysiert, um die Karte mit den relevanten Daten zu vervollständigen. Die UNO hat diese Art der Katastrophenhilfe auch mit Hilfe von Google bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt.

Hilf auch du, jetzt oder in Zukunft, unter www.micromappers.com