Haut und Organe aus dem 3D-Drucker

Die Technologie rund um 3D-Drucker kommt langsam in die Gänge. Mittlerweile bieten Brack und Digitec die Ausgabegeräte auch für Private an.

Wie weit die Technologie bereits ist, beweisen Berichte über die Herstellung einer Waffe oder wie in diesem Fall über das Drucken von Haut und Organen. In der Medizin sollen mittels 3D-Druck Knochen, Haut und in Zukunft sogar Organe gedruckt werden. Leitende Institutionen sind unter anderem das Kinderspital in Zürich und die Hochschule Hannover.

Um die Haut oder ein Organ drucken zu können, muss eine Gewebeprobe des Patienten entnommen werden. Diese Zellen werden gezüchtet und später zusammen mit einem Gel Schicht für Schicht ausgedruckt. Anschliessend muss die künstliche Haut vor dem Einsatz  zwei Wochen reifen. In der Praxis ist die Verwendung noch nicht zugelassen, da sie sich in der Entwicklungsphase befindet.

Der 3D-Druck gilt nicht nur in der Medizin als Hoffnungsträger. Auch in der Industrie können beliebig komplexe Teile gebaut werden, die kostengünstiger sind. Laut Tagesanzeiger sehen Experten im 3D-Druck eine Technologie, die die Industrieproduktion ähnlich stark umwälzen wird wie einst die Dampfmaschine.

 

Google Helpouts: Bekomme echte Hilfe, von echten Menschen, in Echtzeit

Google hilft bekanntlich bei sämtlichen Alltagsfragen. Durch das neue Modul Google Helpouts werden neu aber nicht nur Suchresultate angezeigt, sondern Fachleute vermittelt.

Hilfe findet sich in sämtlichen Lebensbereichen wie Kunst und Musik, Computer und Elektronik, Kochen, Bildung und Karriere, Mode und Beauty, Fitness und Ernährung, Gesundheit sowie Heim und Garten. Die Beratungen finden über Video-Chat statt und dauern ca. 15-30 Minuten. Je nach Expertenangebot kostet die Dienstleistung einen Minutenpreis oder eine Pauschale. Gerade jetzt in der Startphase gibt es auch viele freiwillige Fachleute, die ihr Wissen aus Experimentierfreude kostenlos teilen. Zu den Fachleuten zählen sowohl Unternehmen als auch Private.

Der Vorteil von Google Helpouts gegenüber üblichen Videotutorials ist die direkte Interaktion mit dem Experten. Dies bedeutet natürlich auch, dass Berührungsängste gegenüber fremden Personen hier fehl am Platz sind.

Wer Google Helpouts nutzen möchte, muss in die Google-Welt eintauchen. Für die Nutzung ist ein Google-Plus-Konto notwendig, Gespräche werden im Google Drive archiviert und die Bezahlungen finden mittels Google Wallet statt.

 

Katastrophenhilfe mit Twitter

Dank Social Media eröffnen sich neue Wege für Unterstützung von Opfern in Katastrophengebieten. So ist es nun möglich auch ohne finanzielle Hilfe einen Beitrag zur Verbesserung der Lage zu leisten.

iPhone mit einer Kategorisierung des Twitterposts durch MicromappersEin zentrales Mittel für Hilfskräfte sind Karten mit Hinweisen auf die Infrastruktur. Darauf sind die schwer betroffenen Schadensgebiete sowie unbefahrbare Strassen markiert. Derartige Informationen sind besonders wichtig für Helfer, um effizient am richtigen Ort mit den benötigten Mitteln unterstützen zu können. Da das Telefonnetzwerk in Tacloban bereits wieder funktioniert, ist das soziale Netzwerk Twitter wichtige Informationsquelle. Problematisch ist hierbei die relevanten Informationen aus der Nachrichtenflut zu filtern.

 

Und genau hier setzt die Hilfe ein. Durch sogenannte “digital humanitarian volunteers” werden Tweets nach Thema und Relevanz analysiert, um die Karte mit den relevanten Daten zu vervollständigen. Die UNO hat diese Art der Katastrophenhilfe auch mit Hilfe von Google bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt.

Hilf auch du, jetzt oder in Zukunft, unter www.micromappers.com

Eindrücke aus dem Startupweekend 2013 in St. Gallen

Die vielen freiwilligen Helfer, Referenten und Coaches haben zusammen einen spannenden und informationsreichen Anlass auf die Beine gestellt. Nebst lehrreichen Referaten über Pitch-Trainings, Finanzierung von Startups und Erfahrungsberichten konnten alle Teilnehmenden ihre eigenen unternehmerischen Lösungen vortragen und – bei geglücktem Pitch – eine Gruppe mit weiteren Interessenten bilden, um das Konzept auszufeilen.

Die offizielle Information auf der Homepage “48 Stunden Nonstop-Entrepreneurship in einer einmalig kreativen Atmosphäre mit Lounge für gesellige Arbeitsstunden” trifft es meiner Ansicht nach auf den Punkt. So arbeiteten die Projektteams eifrig bis in die frühen Morgenstunden an ihren Ideen, um am Schluss den (beinahe) perfekten Pitch vor der Jury präsentieren zu können. Zwischendurch gab es immer wieder kurze Pausen mit anregenden Gesprächen zwischen Teilnehmenden.