Kriterien zur Auswahl eines WordPress-Themes

Ich habe euch einen Beitrag zur sorgfältigen Auswahl eines WordPress-Themes versprochen. Dabei bin ich auf den Post von Tobias Gebauer gestossen, der zu diesem Thema eine übersichtliche Checkliste zusammengestellt hat. Er erläutert darin priorisierte Kriterien zur Auswahl des passenden Themes. Ich selber könnte es nicht besser erläutern.

Zusammengefasst sind dabei die folgenden Punkte von Bedeutung:

  • Gute Bewertungen und viele Verkäufe
  • Passendes Design
  • Alle Funktionstypen vorhanden
  • Inhalte einfach pflegbar (dies ist durch Visual Composer ganz einfach, dazu komme ich in einem späteren Beitrag)
  • Berücksichtigung von SEO (Suchmaschinen-Optimierung)
  • Screenshots und Dokus des Adminpanels

Was man aus Projekten so lernt: Aufwandschätzung

Letztens habe ich für einen Verein eine Webseite mit WordPress erstellt. Zu Beginn klärten alle Beteiligten gemeinsam ihre Anforderungen und prüften diese auf die Machbarkeit. Daraus entstand eine gemeinsame Vorstellung des Webauftrittes, der mittels WordPress realisiert werden sollte. Ziel war es, das Design und einige wenige Funktionalitäten zu überarbeiten. Obwohl mir die Theorie des Projektmanagements bestens bekannt ist, unterlief mir ein klassischer Fehler – unrealistische Aufwandschätzung.

Gleich zu Beginn der Überarbeitung bemerkte ich, dass sich die WordPressversion – aus mir bis heute unbekannten Gründen – nicht mehr updaten liess. Auch Google half mir da nicht weiter. Also habe ich WordPress komplett neu installiert und das war schonmal nicht geplant. Ich habe zwar vor der Neuinstallation einen Backup der alten Daten gemacht, wollte aber nicht wieder sämtliche veralteten Daten ins neue WordPress importieren und habe daher nur die relevanten Daten wieder hereingenommen.

Das ursprünglich gewählte Design wies im Nachhinein zahlreiche Bugs auf, die es für diesen Case unbrauchbar machten. Ich musste also ein weiteres Design kaufen, was auch die ursprünglich geplanten Kosten erhöhte. Leider habe ich mich vom schönen Aussehen des Demos blenden lassen. Über das Auswählen des richtigen Designs werde ich deshalb noch einen Blogpost verfassen. Im Nachhinein ist man immer schlauer.

Nichtsdestotrotz steht nun die Seite und nach ein paar Feinschliffen ist sie auch für die Verantwortlichen einfach zu pflegen, was mir besonders wichtig war. Die ursprünglichen Ziele zum moderneren Design und den Funktionsanpassungen konnten erreicht werden.

Die Learnings daraus: Die Umgebung genauer analysieren, um solche Vorkommnisse besser vorherzusehen. Ganz abgesichert ist man hier allerdings nie, Schätzungsfehler können immer passieren. Des Weiteren sollte man bei der Theme-Auswahl sorgfältiger sein. Dazu komme ich im nächsten Post.

Verbessere deine Google-Suche

Google kann viel mehr, als man denkt. Meistens findet man das korrekte Suchergebnis mit Hilfe von einfachen Keywords. In diesem Blogpost möchte ich dir vorstellen, wozu die Google Suche noch fähig ist.

Allgemein

Als Basis ist es wichtig, kurze und prägnante Schlüssel zu verwenden, wie beispielsweise “Bauchweh” anstelle von “mein Bauch tut weh”. Die Gross-/Kleinschreibung spielt dabei keine Rolle. Auch Sonderzeichen werden bei der Suche ignoriert.

Masseinheiten, Währungen, Uhrzeiten, Wetter und Aktienkurse anzeigen

Dabei kannst du einfach eingeben, was dich interessiert. Beispielsweise Zeit New York, Meilen in KM oder Euro in CHF. Die Währungskurse sind dabei aktuell. Das gilt auch für Wetter und Aktienkurse.

Kinoprogramm

Gib einfach das Wort Kino in der Suche an und es werden die aktuellen Filme in deiner Umgebung angezeigt.

Flüge

Das gleiche gilt auch für Flüge. Die Suche Flüge von Altenrhein nach Wien liefert dir sämtliche Flugzeiten.

Sonnenauf-/untergang

Möchtest du wissen, wann bei dir die Sonne auf oder unter geht? Dann Suche einfach nach Sonnenaufgang St. Gallen.

Site

Wenn du auf einer bestimmten Webseite etwas suchen möchtest, weil vielleicht keine Suche vorhanden ist, dann kannst du mit dem Begriff “site:” innerhalb der gewünschten Webseite suchen. Für meinen Blog wäre das also site:chelc.ch.

Dateityp

Wenn du nach einem bestimmten Dateityp suchen möchtest, gibst du die Folge filetype: ppt / pdf / xls ein. Eine mögliche Suche könnte also Firmenpräsentation filetype: ppt lauten.

Begriffe ausschliessen

Wenn du ein “-” vor den Suchbegriff setzt, kommt dieses Wort in den Suchresultaten nicht vor. Suchst du nach Ferien Europa -Spanien, kommt Spanien nicht vor.

Cache

Mit cache: kannst du dir gegebenenfalls eine ältere Version einer Seite anzeigen lassen. Beispielsweise cache:http://t3n.de/news/.

Define

Mittels define: findest du eine Definition. Eine Suchanfrage könnte hier define:lama lauten.

Related

Gefällt dir eine Webseite gut und du möchtest verwandte Seiten finden, verwendest du den Begriff related: dies könnte beispielsweise related:lecker.de sein.

Selbstverständlich gibt es noch zahlreiche weitere Suchmöglichkeiten. Ich habe dir lediglich eine kurze Zusammenfassung mit Vorschlägen geliefert, die meiner Ansicht nach das alltägliche Suchen vereinfachen.

Dr. Fone – mein Datenretter in der Not

Letztens kam ich in eine Situation, in der ich gelöschte Daten auf dem iPhone unbedingt wieder benötigte. Da ich mit den Backups ziemlich nachlässig bin (zumindest führe ich nur sehr unregelmässig komplette Backups durch), stellte ich mir das ganze ziemlich kompliziert vor. Doch ich lag falsch.

Wie im digitalen Zeitalter üblich, habe ich zuerst nach meinem Problem gegooglet und bin dadurch auf das Programm “Dr. Fone” von Wondershare gestossen. Es tönte ziemlich vielversprechend und heute kann ich sagen – das ist es auch.

Das Programm ist so deppensicher, dass ich es gar nicht erst erklären muss. Nur kurz soviel dazu: Es gibt die Möglichkeit den Backup aus iTunes wiederherzustellen (was in meinem Fall sinnlos war) oder direkt die Daten vom iPhone zu laden. Einmal kurz die Testversion heruntergeladen, iPhone angeschlossen, kurz warten und schon werden sämtliche Daten aufgelistet. Da tauchten Sachen auf, die ich gar nicht mit meinem aktuellen Smartphone produziert habe. Dr. Fone zeigt sämtliche Daten an. Dazu gehören Fotos, SMS Nachrichten, Kontakte, Anrufverläufe, Videos und vieles mehr. Es gibt auch eine kostenpflichtige Version für Dr. Fone. Wer allerdings nicht regelmässig Bedarf hat, gelöschte Daten wieder herzustellen, der ist mit der Gratisversion bestens bedient.

Wondershare hat auch noch andere Programme, wie beispielsweise “MobileTrans” zum Übertragen von Daten zwischen iOS und Android oder “TidyMyMusic“, um die iTunes Bibliothek aufzuräumen. Diese habe ich allerdings nicht ausprobiert, tönen aber ebenfalls wie kleine Alltagsretter.

Mein erster Usability-Test

Was und wie wichtig die Benutzerfreundlichkeit ist, habe ich schon in verschiedensten Beiträgen erläutert. Worauf ich noch nicht eingegangen bin ist das Usability-Testing an sich. Das hole ich hiermit nach.

Als erstes eine kurze Antwort zur Frage, wann Usability-Tests sinnvoll sind: immer! Am besten so früh wie möglich (bei der Konzeption) bis gegen Projekt-Ende (Testing-Phase). Bei der intensiven Arbeit am Projekt geht die Sicht von aussen leider verloren. Deshalb ist es schon im frühen Projektstadium wichtig, die User-Zielgruppe beizuziehen. Je früher Probleme bemerkt werden, desto einfacher, kosten- und zeitgünstiger können sie gelöst werden.

Der Ablauf eines Usability-Tests ist je nach Projektstadium etwas anders. So stehen lediglich Skizzen oder bereits ein Klick-Prototyp zur Verfügung. Grundsätzlich kann der Ablauf wie folgt schematisch zusammengefasst werden.

Als erstes wird die Testperson (die zur Zielgruppe passt) begrüsst und mit etwas Smalltalk aufgelockert. Anschliessend wird der Ablauf erklärt, dabei wird vor allem darauf eingegangen, dass es nicht Sinn und Zweck ist die Person zu testen sondern die Seite. Je nach Test ist es sinnvoll, während des Tests zu filmen. Darauf muss selbstverständlich hingewiesen werden. Obwohl ich den Ablauf bestens kannte, kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass dies den Nutzer doch nervös macht. Deshalb hilft es, wenn man während des Testes die eigene Aufnahme nicht sieht.

Nun kann der Test beginnen. Als erstes ist es sinnvoll, nach dem ersten Eindruck der Architektur oder sogar des Prototypen zu fragen. Ob die Navigationspunkte verstanden werden, die Seite übersichtlich oder überladen ist etc. Wenn die Test-Person von sich aus nicht viele Antworten liefert, muss der Test-Begleiter eventuell etwas mehr nachhaken.

Anschliessend werden der Test-Person einige kleine Aufgaben auferlegt. So soll sie bestimmte Aktionen auf der Seite ausführen (z.B. eine Reise buchen oder eine bestimmte Information suchen). Damit kann getestet werden, wie gut die Navigation wirklich aufgebaut ist, wo sich der Nutzer verklickt hat oder verloren fühlt. Während der Aktion beobachtet der Test-Begleiter die Test-Person aufmerksam und stellt immer wieder einige Fragen (Beispiele):

  • Warum haben Sie jetzt das angeklickt?
  • Was haben Sie unter diesem Menupunkt erwartet?
  • Verstehen Sie was unter dem Navigationspunkt XY zu finden ist?

Nach den Aktionen wird zu einem allgemeinen Feedback übergegangen. Der Test-User erklärt, wie schwer/leicht es ihm gefallen ist, die Aufgaben zu lösen. Der erste Eindruck wird somit nach dem Testen nochmals verglichen und ein endgültiges Fazit abgegeben.

Je nach Aufwand fürs Testing seitens des Test-Users ist eine Entschädigung sinnvoll. Diese sollte weder zu hoch (User bemängelt sehr viel, er bekommt ja auch viel Geld dafür. Dabei sind diese Mängel gar nicht so bedeutend) noch zu tief (geringe Motivation mitzumachen oder überhaupt daran teilzunehmen) sein. Für eine Stunde sind je nach Test etwa 50-80 CHF im Rahmen.

Wichtig ist es, mehrere Tests in mehreren Iterationen durchzuführen. Wie viele Test-User sinnvoll sind, darüber diskutieren viele Usability-Experten. Meiner Meinung nach ist es abhängig vom Projekt. Ich denke, ca. 3-5 User pro Durchgang machen durchaus Sinn. Und selbst wenn es nur für eine Person reicht – immernoch besser als keine! Wichtiger ist es hier, die Verbesserungen vorzunehmen und weitere Iterationen durchzuführen, um Fortschritte beim Bedienen feststellen zu können. Dazu werden meist neue Test-User eingeladen. Leider wird die Seite nie perfekt sein und es werden sich nie alle problemlos darauf zurecht finden. Hier ist es wichtig, dass sich Nutzen und Aufwand die Waage halten. Diesen Punkt zu finden, ist allerdings nicht einfach.

Als Fazit zu meinem ersten Usability-Test als Test-Person kann ich sagen: obwohl ich die Abläufe eines Usability-Testes aus der Theorie bereits kannte, war ich trotzdem nervös. Die Test-Begleitung hat mich gut aufgeklärt und durch den Test geführt, wodurch die erste Aufregung nach wenigen Minuten verflog. Mir sind diverse Punkte aufgefallen und die Test-Begleitung hat mir stets aufmerksam zugehört und Fragen gestellt. Das war mir wichtig – jede meiner Aussagen wurde ernsthaft aufgenommen. Damit sich der Test-User wohl fühlt, ist genau das wichtig. Selbstverständlich wird nicht alles umgesetzt, aber darum geht es auch nicht. Letztens habe ich mich natürlich auch über die Entschädigung gefreut. Der Grund für die Teilnahme war allerdings nicht das Geld, sondern die wertvolle Erfahrung zur Durchführung eines Usability-Tests.

 

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