Maslow meets Web

Der amerikanische Psychologe Abraham Maslow begründete einst die Theorie der Bedürfnispyramide, in der die menschlichen Bedürfnisse erklärt und gewichtet wurden. Aaron Walter und Björn Rohles übertrugen diese Theorie auf das Web. Selbstverständlich können die Stufen je nach Ansicht unterschiedlich interpretiert und die Reihenfolge anders priorisiert werden. Meiner Meinung nach fasst die Pyramide aber die wichtigsten Aspekte gut zusammen.

Web-Bedürfnispyramide

Stufe 1: Funktionalität

Eine Webseite muss funktional sein. Dazu gehören eine gute Lesbarkeit, Barrierefreiheit und reibungsloses Funktionieren der Hauptfunktionen.

Stufe 2: Zuverlässigkeit

Als erweiterte Basis dient die Zuverlässigkeit. Die Webseite sollte stets erreichbar, verlässlich und vertrauenserweckend sein. Fallen Server oft aus oder erwecken Misstrauen, verliert man das Vertrauen des Benutzers. Zur Zuverlässigkeit zählen auch Sicherheitsaspekte.

Stufe 3: Gebrauchstauglichkeit

Hier kommt die Usability zum Einsatz. Die Nutzung soll effizient und eifach gestaltet sein.

Stufe 4: Freude und Spass

Die Webseite soll einen gewünschten Eindruck bei den Nutzern erwecken. Dazu können positive und angenehme Assoziierungen gehören, die zum Projekt passend sind. Dies kann unter anderem durch eine gelungene Gestaltung erreicht werden.

Stufe 5: Selbstverwirklichung

Seit Web 2:0 steht der Nutzer noch mehr im Zentrum als vorher. Fühlt sich der Nutzer angesprochen, entsteht oft der Wunsch danach, etwas mit diesem Inhalt tun zu können. Zur Selbstverwirklichung zählen demnach Interaktion, Dialoge, Kommunikation und teilbare Inhalte.

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