Netflix – mein Erfahrungsbericht

Seit dem 18. September ist der Streamingdienst Netflix in der Schweiz erhältlich und sorgt für Unruhe im Schweizer Marktgeschehen.
Netflix ist für den Fernseher das, was Spotify für die Musikbibliothek ist. Für einen monatlichen Abopreis kann der Nutzer unlimitiert Filme und Serien ansehen. Es wird also nicht mehr wie bisher mit Swisscom oder Cablecom üblich pro Film bezahlt, sondern für eine gewisse Zeitperiode.

Netflix bietet dabei drei verschiedene Kostenmodelle an.

* Standardqualität auf einem Gerät für 11.90 CHF pro Monat
* HD-Qualität auf zwei Geräten gleichzeitig für 12.90 CHF pro Monat
* Ultra HD-Qualität auf vier Geräten gleichzeitig für 17.90 CHF pro Monat

Es ist möglich für einen Account mehrere Userprofile anzulegen. Dadurch können beim Abonnement für 12.90 CHF im Monat zwei Personen Netflix nutzen. Ich habe mich für dieses Abonnement entschieden und teile es zusammen mit einer anderen Person. Dabei ist es nicht relevant, ob diese im selben Haushalt lebt – es muss lediglich der Nutzername und das Passwort geteilt werden.

Das Angebot ist noch ausbaufähig. Nach Aussage von Netflix wird das Angebot gemäss den Vorlieben des jeweiligen Landes angepasst.

Meiner Meinung nach bietet Netflix ein werbefreies und attraktives Angebot zu einem günstigen Preis. Bequem ist, dass der Dienst auf dem Fernseher, Smartphone, Tablet oder PC nutzbar ist. Zudem kann der erste Monat kostenfrei getestet werden und das Abonnement ist jederzeit kündbar.

Lernen im Internet Teil 2: Online Universitäten

Du wolltest schon immer ein Harvard-Diplom? Das ist im Zeitalter des Internets eine kleinere Hürde, als du denkst. Online-Plattformen wie Coursera, Iversity, edX oder Blackboard bieten verschiedenste Kurse von zahlreichen Universitäten an.

Die Fächer beinhalten Themen zu Kunst, Betriebswirtschaft und Management, Informatik, Essen und Gesundheit, Mathematik und Statistik, Recht, Physik oder gar Medizin. Oft ist die Teilnahme an den online-Kursen kostenlos. Wer am Schluss ein Diplom erlangen möchte, muss dafür eine kostenpflichtige Prüfung absolvieren.

Die Kurse dauern meistens etwa ein Semester und erfordern einen Aufwand von 4-6 Stunden pro Woche. Die Lerninhalte werden mit Videos des Dozierenden, Internet-Tutorials, Lese- und Übungsmaterialien vermittelt.

Selbstverständlich ist ein Kurs-Diplom nicht mit einem Universitätsstudium zu vergleichen. Für die persönliche Weiterbildung finde ich das Angebot aber attraktiv, da die Themenbreite auf den Portalen vielfältig ist.

IT rockt!

Am 29. August war die Eröffnung der 21. Ostschweizer Bildungsausstellung, bei der ich am Eröffnungstalk zum Thema „it-rockt“ teilgenommen habe. Der Artikel dazu findet sich im Tagblatt.

Lernen im Internet Teil 1: Coding

Lebenslanges Lernen ist heute eine Selbstverständlichkeit. Das Internet trägt diesem Umstand mit zahlreichen Tutorials Rechnung. In einer mehrteiligen Blogserie stelle ich lehrreiche und attraktiv gestaltete online Lernplattformen vor. Im aktuellen Teil geht es um Coding-Tutorials.

Codecademy

Codecademy lehrt den User spielerisch das Programmieren. Dabei findet sich eine Aufgabenstellung, die es direkt im browserbasierten Texteditor zu lösen gilt. Ist die Aufgabe richtig gelöst, kommt man zur nächsten Aufgabenstellung. Zur Hilfestellung bieten sich ein Glossar und ein Forum an. Als Lehrbereiche stehen HTML, CSS, Javascript, jQuery, Python, Ruby und PHP kostenlos zur Verfügung.

Teamtreehouse

Dieses Tutorial kostet 25$ im Monat. Die Lehrinhalte werden mit Videos vermittelt und in Form eines Quiz oder Aufgabenstellungen mit Texteditor verfestigt. Das Angebot ist extrem vielfältig und reicht von Coding zu Design bis hin zu Businessaspekten. Dabei können Sprachen (wie HTML, CSS, Ruby, PHP, Phyton) Mobile-Themen (iOS, Android) aber auch Projekte, wie beispielsweise das Aufsetzen und Bauen einer eigenen WordPress-Seite, gelehrt werden. Die Bibliothek ist sehr umfangreich und wird laufend erweitert. Die Qualität der Inhalte ist sehr hoch und ihren Preis wert.

Code.org

Code.org wird unter andrem von Bill Gates und Mark Zuckerberg unterstützt und ist für Jugendliche geeignet, die sich ans Programmieren herantasten wollen. Die Inhalte werden bunt dargestellt und vereinfacht mit Videos erklärt. Anschliessend wird der Inhalt mit einer Aufgabenstellung verfestigt. Dabei werden die Code-Schnipsel per Drag and Drop in die richtige Reihenfolge oder einen sinnvollen Kontext gezogen. Dieses Tutorial ist ebenfalls kostenlos.

Fazit

Alle Tutorials weisen den Gamification-Ansatz mit Badges auf, was den Lernenden einen Anreiz bietet. Teamtreehouse geht noch etwas weiter und zeigt mit jedem Fortschritt eine Videosequenz, die sich in einer fortlaufenden Geschichte zusammensetzt. Alle der vorgeschlagenen Tutorials sind lehrreich und gut aufbereitet. Codecademy empfehle ich für kostensensitive User, die sich lediglich mit einer Programmiersprache auseinandersetzen möchten. Teamtreehouse ist mein Favorit und bietet das Gesamtpaket an. Einen Account lösen macht allerdings nur Sinn, wenn er auch regelmässig genutzt wird, sonst ist es zu teuer. Code.org ist für Jugendliche geeignet, die sich erstmals mit Coden auseinandersetzen möchten.

Editmenu von Visual Composer

Wie Visual Composer mein Leben erleichterte..

Wer bereits einige WordPress-Seiten umgesetzt und sich dabei ein Theme gekauft hat, kennt dieses Problem – jedes Theme hat seinen individuellen Admin-Bereich. Das bedeutet bei jeder neuen Konfiguration einen Lernaufwand, was mühselig und unpraktisch ist.

Diesem Misstand schafft das WordPress-Plugin „Visual Composer“ von Codecanyon Abhilfe. Wer dieses Plugin für einmalige 28$ installiert, findet einen einfach bedienbaren Pagebuilder vor.

Ich habe mich vorher mehrfach mit diversen Adminpanels herumgeschlagen. Mittlerweile nimmt mir der Visual Composer die meiste Arbeit ab. Einige wenige Einstellungen müssen aber dennoch im individuellen Theme Admin-Panel vorgenommen werden.

Visual Composer beinhaltet diverse Möglichkeiten zur Bearbeitung. So können Reihen, Infoboxen, Charts, Videoplayer, Buttons, Sektionen und Vieles mehr einfach per Mausklick hinzugefügt werden. Dies macht eine Installation von diversen weiteren Plugins für die genannten Funktionen unnötig.

Die Bearbeitung mit Visual Composer kann einerseits im Backend (im WordPress selber) oder im Frontend (direkt auf der Seite) stattfinden.

Mein Fazit zu Visual Composer: Wer verschiedene Webseiten mit WordPress aufsetzt und dabei die Themes einkauft, kann mit wenig Aufwand eine anschauliche Webseite erstellen. Zugegebenermassen ist das Design in einigen Funktionen verbesserungswürdig, wie beispielsweise der Tabs. Dies kann aber bei Bedarf mit CSS individuell ergänzt werden. Für kleinere Projekte ist Visual Composer durchaus empfehlenswert.